Sonntag, 31. August 2014

Crash!!


Ich hatte am Donnerstag einen virtuellen Unfall. Genauer gesagt, mein Handy, morgens eingeschaltet und dann ging nichts mehr. Es kam tausend und eins Fehlermeldungen, so schnell konnte ich die gar nicht wegklicken. Das hieß also, dass ich an diesem Tag quasi offline war. Was an sich kein Problem für mich ist, E-Mails können auf zuhause warten, ebenso kann der Messenger ein paar Stunden /Tage ruhen. Es hängen aber ebenso alle meine Kontakte und mein Kalender in diesem Handy. Was der Gatte mir immer predigte „sichere Deine Daten für den Fall der Fälle“ ist nun eingetreten. Furchtbar, die Abhängigkeit von so einem kleinen Gerät, nur bezüglich meiner Photos war ich immer sorgfältig, die habe ich regelmäßig heruntergeladen. Am Nachmittag habe ich die Abhängigkeit auch schon gleich gemerkt, ich hatte für die Tennisstunde der Tochter wieder ein Auto von der Straße gebucht. Aber ohne App keinen Zugang! Zum Glück rettete mich hier noch ein uralt Handy, das sms empfangen konnte, das reichte mir für den Zutritt zum Auto. Sonst wäre es das gewesen, wegen einem kleinen Handy und meiner Sorglosigkeit bezüglich Datensicherheit keine Tennisstunde für die Tochter.

Ich war ein wenig durch den Wind den Tag über, überlegt schon, wie ich wieder an meine ganzen Telephonnummern komme. Netterweise hat der Gatte sich abends an die Handy OP gemacht – und nach unzähligem hin- und herspielen der Daten (was ewig gedauert hat, er musste ja die ganze Zeit die Fehlermeldungen wegklicken!) hat er wieder einen fast-wie-vorher-Zustand hinbekommen. Heißt, alle Kontakte sind wieder da und auch ein paar Apps wie mein E-Mail Konto und die Zugänge für die Autos von der Straße. Jetzt muss ich das Telefon nur noch sortieren, ich find grad nix. Und noch meinen Kalender bestücken, hier waren auch alle Einträge weg. Aber zum Glück bin ich da noch altmodisch und hab noch einen Papierkalender, das habe ich händisch immer „synchronisiert“. Aber ich bin saufroh, dass alles mit einem mir bekannten  Gerät zu machen, jetzt ein neues „nacktes“ Handy wäre furchtbar.



Also, viel Wirbel um ein kleines technisches Gerät, ich lege Euch daher die Datensicherung sehr ans Herz;-)

Mittwoch, 27. August 2014

Wohin mit den Schulsachen?

Zum Start des neuen Schuljahres haben wieder Unmengen Bücher, Hefte und Hefter Einzug in unser Haus bzw. in die Schultaschen der Kinder gehalten. Ein paar Schulsachen aus dem letzten Schuljahr sind noch aktuell, da teilweise der Lernstoff aufgefrischt wird bzw. die Lerninhalte jahrgangsübergreifend sind.

Aber was ist mit dem Rest?? Bei uns stapeln sich in Schuhkartons und diversen Stehsammlern alle Schulsachen, beim Ältesten schon aus drei Jahren, bei der Tochter aus einem Jahr. Was mache ich/ was macht man damit? Alles aufheben? Nicht mit dem Gedanken, noch mal etwas nachzuschlagen (denn zum Beispiel Rechnen im Zehnerbereich oder die einzelnen Buchstaben sollten sie jetzt ja drauf haben;-), sondern eher für die Erinnerung. Und wenn für die Erinnerung, kann man das nicht minimieren? Nur die jeweils erste Klasse aufheben oder nur quasi das best of der ersten Klasse?


Ich bin überfragt und vergesse ständig im realen Leben die anderen Mütter und Väter zu fragen. Aber vielleicht könnt Ihr mir ja hier was dazu schreiben, es würde mich echt interessieren! Und unsere Schränke und Regale hoffentlich etwas leeren. Danke!!

Dienstag, 26. August 2014

Hausaufgaben vergessen

Gestern war Schulstart. Kurzer Satz, lange Wirkung.
Der Tag verging superschnell und war sehr durchgetaktet, kleine Kostprobe?

Arbeiten
Einkaufen
Kaffeestunde vorbereiten
Kinder abholen
Kaffeestunde (die diesmal aber nur aus Obst und ein paar Keksen bestand, nix mehr Kuchen!) essen
Fußballsachen raussuchen
Den Ältesten zum Fußball bringen, den Jüngsten dafür meckernd in den Anhänger quetschen
Haus aufräumen, da am Dienstag geputzt wird, 2 x Wäsche waschen
Den Fußballer wieder abholen
Abendessen vorbereiten und essen
Küche und Spülmaschine aufräumen
1000 und eins Schulformulare ausfüllen
Bügeln
Wäsche zusammenlegen (manchmal knubbelt sich alles an einem TagL)
K.o.

Aber das ist für viele von Euch sicher kein Neuland.

Zwischendurch prasselten natürlich die erste-Schultag-Eindrücke der Kinder auf mich ein. Wie gerne hätte ich mir für jedes Kind eine halbe Sunde Zeit genommen und nur exklusiv zugehört. Ging aber nicht, weil mindestens ein anderer auch redete, jammerte oder schrie. Ich hoffe in den nächsten Tagen noch ein paar Gelegenheiten dazu zu haben.

So voll der Tag war – so leer war mein Hirn. Ich habe gleich mehrfach meine Hausaufgaben für diesen Tag vergessen: De Kinder hatten nicht ihre unterschriebenen Zeugnisse mit, der Tochter fehlte ein Schreibheft aus dem letzten Schuljahr (habe ich am Abend bei den Schulsachen des Ältesten gefunden) und der Hort Zettel vom Ältesten schlummerte friedlich in meiner Tasche und nicht in den Händen vom Hort Erzieher.

Also gut, nachsitzen, am Abend hatte ich alles zusammengesucht. Heute müssen wir dann nur noch ein paar Schulsachen einkaufen, das hält sich zum Glück in Grenzen. Bei der Tochter absolut, da konnte man über die Klasse sämtliche Hefte, Umschläge und Schnellhefter bestellen, was für ein Service!

Jetzt muss es nur noch morgens etwas besser laufen, da sind wir noch gar nicht drin. Der Horror ist heute früh passiert. Ziemlich übermüdet bin ich zur Arbeit losgegangen, noch schnell ein Telphonat mit dem Gatten, die Gedanken sonstwo. Und dann bin ich einfach über eine rote Ampel gelaufen, x Leute wartend neben mir. Ich hab das rein gar nicht registriert. Bis ein Auto hupend vor mir anhielt. Himmel, was hätte passieren können. Und allein die ganzen Kinder, die grad an der Ampel standen. Fix und fertig bin ich weiter gegangen, in der Bahn hatte ich mich dann wieder etwas beruhigt.

Fazit: Heute Abend gehe ich eher zu Bett und morgen wird alles besser!!

PS: Heute habe ich leider kein Photo für Euch;-)

Sonntag, 24. August 2014

Feiern mit Kindern...

... geht besser als ich erwartet hatte!

Die Hochzeitsparty liegt hinter uns und es hat alles prima geklappt. Die Kinder waren sehr entspannt beim Feiern bis in den späten Abend - nur ich war es irgendwie nicht. Wahrscheinlich weil ich mir tausend und einen Gedanken gemacht hab, wie das sein wird, ob alle durchhalten, wie wir da nachts wegkommen d.h. was trinken ja oder nein... Deshalb habe ich im Vorfeld die Familie in den Wahnsinn gerieben. Nervt(e) mich auch, ich hätte es einfach laufen lassen müssen.

Die Anfahrt war gut, kurzes Staugeknubbel nördlich von Berlin, in Richtung Hamburg dann teilweise menschenleere Strassen, krass, an einem Feriensamstag in Deutschland!



Auf dem Weg zur Hochzeitslocation gesehen, der Norddeutsche mag es lieber fensterlos:


Die Hochzeitsfeier war eine Strandbar, das war für den ersten Teil (als es draußen noch hell war) für die Kinder der Hit. Fußball spielen im Sand und auf so einem riesen Luftkissen hüpfen. Und ich habe mich an der schönen Tischdeko erfreut.



Aber auch später hatten sie Spaß, Photoquatsch oder tanzen, da musste ich selbst manchmal passen, nein, zu DER Musik tanze ich jetzt wirklich nicht;-)


 





Kurz vor halb zwölf hingen die Kinder dann doch sehr durch, sie protestierten auch gar nicht, als ich ihnen vorschlug ins Hotel zu fahren. Der Gatte wollte noch bleiben (waren ja auch seine Studienfreunde), so bin ich mit der Bande allein mittels Taxi (es gab diverse Cocktails ...) zurück gefahren. Da die Location etwas abseits liegt, wurden wir mit so einem kleinen Golf Auto zum Parkplatz gebracht, highligt of the day für die Kinder auch zu der späten Stunde. Im Hotel haben alle ratz fatz geschlafen, sie waren wirklich müde.

Der heutige Tag hätte eigentlich noch einen Hafenbesuch bieten sollen. Wir waren auch kurz vor, doch die Radrenner von so einem Rennradturnier waren schneller. Halb Hamburg war abgesperrt, man, waren wir genervt. Den Hafen Plan haben wir dann irgendwann aufgegeben und haben uns irgendwie wieder aus Hamburg rausgeschlängelt. 
Zum Glück haben zwei von drei Kindern mehr als die halbe Fahrt verschlafen, denn das Ende war doch recht staulastig.

Daheim dann auspacken, kochen (Mangold aus Nachbars Garten, lecker! Und wie praktisch, dass ich vorhab keine Gemüse Einkaufspläne machen musste!), Schulsachen durchgucken (bis auf den letzten Drücker vor mir hergeschoben), Kinder bettfertig machen, Küche aufräumen, bloggen. Und gleich ins Bett. Deshalb gute Nacht, bis morgen früh um sechs, auf in die erste Schulwoche.

Freitag, 22. August 2014

Hochzeitsvorbereitungen

Nein, nicht meine!!
Aber am Samstag sind wir auf einer Hochzeit eingeladen und da es morgen recht früh losgeht, habe ich das Geschenk heute schon fertig gemacht. Ich falte immer ganz gerne das "letzte Hemd" und häng das dann auf eine Wäscheleine. Ich habe schon verschiedenes drumherum gebastelt, Bäume, Häuser, ... Dieses mal hatte ich nicht so viel Zeit (ich muss ehrlich zugeben, obwohl wir den Termin schon so lange wissen, ich habe es ein wenig vergessen!) und habe nur eine Topfblume gekauft und die Leine da reingesteckt. Ist ein bisschen eng, aber Alternativen hab ich jetzt nicht.





Die Tochter ist wegen der Hochzeit schon ganz aufgeregt. Sie hat sich schon ihre Anziehsachen rausgesucht und sich vom Basteln anstecken lassen, guckt mal, sie hat für das Brautpaar eine kleine Tasche gebastelt, innen drin ist eine Kette für die Braut und ein schöner Stein. Süß!


Ich bin gespannt, wie die Feier mit drei Kindern wird. Zum Glück fängt es schon am Nachmittag an, so dass wir auf jeden Fall was vom Fest haben. Und ich bin neugierig mal wieder auf eine Hochzeit zu gehen. Vor sieben, acht Jahren waren ganz viele Hochzeitsfeste, das war fast schade, die so aneinandergereiht zu feiern. Von daher mal eine schöne Sache, jetzt wieder "zu hochzeiten".
Ich werde berichten!!

Donnerstag, 21. August 2014

Auf und ab

Gestern hatten wir einen kummervollen Tag. Der Älteste wollte nicht zum Fußballtraining. Und das ist eine sehr außergewöhnliche Situation, weil er eigentlich seit er vier ist regelmäßig zum Training geht, ob heiß oder kalt.

Alle Gründe möchte ich hier nicht aufzählen, es war so ein Mix aus seinem München Besuch, seinem dortigen besten Freund, das Training hier und an sich der Umzug. Er tat mir sehr leid und das macht mich immer ganz traurig, denn ich finde es ja eigentlich schön hier.

Naja, aber nachdem wir das Training abgesagt hatten, ging es ihm wieder besser und wir haben diverse Möglichkeiten für die nächste Zeit durchdacht. Es sah dann alles nicht mehr so schlecht aus.

Und wie es im Kinderleben so ist, auf schlechte Phasen kommen gute Phasen, heute hatte er einen schönen Ausflug im Ferienhort und hat den restlichen Nachmittag mit den anderen Kindern im Hof Fußball gespielt. Ganz zu schweigen von der Tochter und dem Jüngsten. Die sind heute vor Freude schier ausgeflippt, sie haben sämtliche Fahrzeuge vom Hof zusammengebunden und eine Kinderschlange gemacht, Gejuchze weit und breit.


Die Stimmung ist also wieder ganz gut, wir werden einfach abwarten was die nächste Zeit bringt!

Dem Internet sei Dank!

Man merkt es, die Kinder sind wieder hier und die Zeit wird weniger. Obwohl es im Moment, da noch Ferien, sehr entspannt ist. Wir haben noch keine Nachmittagstermine und da der Gatte netterweise etwas später in die Arbeit geht, können die Schulkinder ein bisschen ausschlafen und gehen erst kurz vor Toresschluss gegen 9 Uhr in den Hort. Gesten nutzten sie das auch gleich aus, lange aufbleiben und ein Spiel spielen. Wir haben Rummikub gespielt, das Lieblingsspiel von Oma und Opa. Deshalb haben sie es wohl auch oft gespielt, die Kinder sind echt gut darin. Besonders die Tochter hat eine Kombinationsgabe, da muss ich oft staunen. Gegen Ende (ich war aber auch echt müde!) als sie schon zweimal gewonnen hatte, hat sie mir sogar ein paar Kombinationen gelegt, da wär ich nicht drauf gekommen. 

Heute waren sie aber dennoch mittelfrüh im Bett und ich habe mich an die Nähmaschine gesetzt. Ich wollte einen neuen Brotkorb nähen und habe dazu auch eine einfache Schnittanleitung gefunden. Versprach zumindest die Anleitung - für Anfänger. Wollt Ihr mal gucken?
Also, los ging's, Stoff zuschneiden und dann stand nur noch ein großes "?" im Raum. Ich hatte keine Ahnung, was mir die Anleitung sagen will. Die Laune sank, ich bezweifelte sogar kurzfristigdie ganze Näherei, von wegen, ich hab da doch kein Talent. Die rettende Idee war das Internet, ich gab "Brötchenkorb und Living at home" ein - und fand die Rettung!!!

Die Bloggerin und erfahrene Näherin Sandra wollte auch mal schnell den Brotkorb nähen und hatte Probleme mit der Anleitung. Ich konnte all ihre Schilderungen sehr gut nachvollziehen, hier war es ähnlich. Bis auf den Gatten, der verkroch sich nicht auf dem Klo, sondern kleinlaut hinter dem Laptop;-)

Diese neue Anleitung habe ich dann gefühlte 100 mal gelesen und langsam die einzelnen Schritte verstanden. Herrje, das hätte man seitens Living at home auch einfacher haben können, in dem man ALLE Nähschritte kurz erklärt. Das ist für mich das Wichtigste bei einer Anleitung für Anfänger.

Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn, der Brötchenkorb ist fertig und gefällt mir gut. Mal gucken wer in der Familie/ unter den Freunden nun mit einem weiteren beglückt wird, jetzt habe ich ja den Dreh raus!